Barnes Foundation und Philadelphia Museum of Art
Heute machten wir uns auf den Weg nach Philadelphia in die Barnes Foundation. Wer war Albert Barnes? Albert Barnes wurde 1872 in einem Arbeitervorort von Philadelphia als Sohn des Metzgers John Barnes und der deutschstämmigen Lydia Shafer geboren. Er studierte Medizin. Während seines Studiums in Deutschland lernte Barnes Hermann Hille kennen, mit dem er 1902 die Firma Barnes and Hille gründete. Eine der Entwicklungen des Unternehmens war das Desinfektionsmittel Argyrol.
Dieses Medikament (eine Silberverbindung) wurde erfolgreich bei
Augenentzündungen eingesetzt. Barnes entwickelte ein
sehr erfolgreiches Marketing-System und verkaufte ohne Zwischenhändler
direkt an Ärzte und Krankenhäuser.
Frühzeitig begann Barnes soziales Engagement. Er führte für die weiße und die schwarze Belegschaft in seiner Fabrik zu philosophischen Themen Diskussionsrunden ein, die er selbst leitete.Zu Kunstthemen fanden ebenfalls Vorlesungen in der Firma statt. Weiterhin wurde eine Firmenbücherei eingerichtet und das Vorlesungsangebot für Interessierte von außerhalb des Unternehmens geöffnet. Neben seiner Tätigkeit im Unternehmen beschäftigte sich Albert C. Barnes intensiv mit Philosophie und nahm zunächst ein Privatstudium auf, um sich dann 1917 an der Columbia University einzuschreiben. Das große Interesse an Erwachsenenbildung führte 1922 zur Gründung der Barnes Foundation.
Jeden ersten Sonntag im Montag gibt es kostenlose Tickets so lange der Vorrat reicht. Somit stellten wir uns in der langen Schlange an und kamen so in den Genuss die Collection zu besichtigen.
Die Kunstsammlung nahm über die Jahre gewaltige Ausmaße an: allein 181 Renoirs, 69 Cézannes, 59 Matisses, 46 Picassos, 21 Soutines und 18 Rousseaus; darüber hinaus Werke von Modigliani, Degas,
van Gogh, Seurat und Monet. Hinzu kommen Werke alter Meister und vor allem afrikanische Kunst (Skulpturen), sowie Werke afro-amerikanischer Künstler. Mit Henri Matisse war Albert C. Barnes befreundet und erteilte ihm den Auftrag zur Ausmalung seines Galeriegebäudes.
Um mit den Kindern diese umfangreiche Ausstellung anzuschauen, bietet das Museum die Möglichkeit, dass die Kindern im unteren Bereich Malen und Basteln dürfen. So, dass wir abwechselnd die Ausstellung besuchen konnten.
Nach so vielen Eindrücken mussten wir uns erstmal im Cafe stärken.
Voller Energie machten wir uns auf den Weg zum Philadelphia Museum of Art.
Aus welchem Film kennt man dieses Museum?
Genau, aus Rocky. Die Statue steht nicht mehr auf den Treppen sonder rechts daneben und eine lange Schlange um sich mit ihr zu fotografieren.
Die Kinder rannten die Treppe hoch.
An der Rocky-Pose muss noch etwas gefeilt werden...
Ein lohnender Blick von oben Richtung downtown Philadelphia. Im Museum selbst waren wir nicht mehr. Aber der nächste erste Sonntag im Monat kommt und wir sind dabei.
Frühzeitig begann Barnes soziales Engagement. Er führte für die weiße und die schwarze Belegschaft in seiner Fabrik zu philosophischen Themen Diskussionsrunden ein, die er selbst leitete.Zu Kunstthemen fanden ebenfalls Vorlesungen in der Firma statt. Weiterhin wurde eine Firmenbücherei eingerichtet und das Vorlesungsangebot für Interessierte von außerhalb des Unternehmens geöffnet. Neben seiner Tätigkeit im Unternehmen beschäftigte sich Albert C. Barnes intensiv mit Philosophie und nahm zunächst ein Privatstudium auf, um sich dann 1917 an der Columbia University einzuschreiben. Das große Interesse an Erwachsenenbildung führte 1922 zur Gründung der Barnes Foundation.
Jeden ersten Sonntag im Montag gibt es kostenlose Tickets so lange der Vorrat reicht. Somit stellten wir uns in der langen Schlange an und kamen so in den Genuss die Collection zu besichtigen.
Die Kunstsammlung nahm über die Jahre gewaltige Ausmaße an: allein 181 Renoirs, 69 Cézannes, 59 Matisses, 46 Picassos, 21 Soutines und 18 Rousseaus; darüber hinaus Werke von Modigliani, Degas,
van Gogh, Seurat und Monet. Hinzu kommen Werke alter Meister und vor allem afrikanische Kunst (Skulpturen), sowie Werke afro-amerikanischer Künstler. Mit Henri Matisse war Albert C. Barnes befreundet und erteilte ihm den Auftrag zur Ausmalung seines Galeriegebäudes.
Um mit den Kindern diese umfangreiche Ausstellung anzuschauen, bietet das Museum die Möglichkeit, dass die Kindern im unteren Bereich Malen und Basteln dürfen. So, dass wir abwechselnd die Ausstellung besuchen konnten.
Nach so vielen Eindrücken mussten wir uns erstmal im Cafe stärken.
Voller Energie machten wir uns auf den Weg zum Philadelphia Museum of Art.
Aus welchem Film kennt man dieses Museum?
Genau, aus Rocky. Die Statue steht nicht mehr auf den Treppen sonder rechts daneben und eine lange Schlange um sich mit ihr zu fotografieren.
Die Kinder rannten die Treppe hoch.
An der Rocky-Pose muss noch etwas gefeilt werden...
Ein lohnender Blick von oben Richtung downtown Philadelphia. Im Museum selbst waren wir nicht mehr. Aber der nächste erste Sonntag im Monat kommt und wir sind dabei.









Kommentare
Kommentar veröffentlichen