Buchbinden - eine alte Tradition?

Buchbinden ist mehr als ein altes traditionsreiches Handwerk. Das Buchbinden bietet die Möglichkeit mit vielen Materialien und deren Kombination zu experimentieren und sie zu einem eigenständigen künstlerischen Ausdruck zu verbinden. So, dass ich heute einen Kurs darin besucht habe. Es braucht viel Geduld und Zeit, doch am Ende wird man mit einem tollen Exemplar belohnt. 

Zuerst braucht es eine Vorrichtung, wo wir begonnen haben die Blätter mit einem Faden zu vernähen. 
Stück für Stück wird der Faden durch die einzelnen Blätterblöcke (16 Blätter) gefädelt.
Anschließend wird mit einem Leim sehr dick der Rücken bestrichen. Oft sieht man bei alten Büchern am Buchrücken noch so dicke Fäden. Dies kommt daher, dass die einzelnen Bögen daran festgenäht wurden.
Die dicken Fäden werden mit Kleber versehen und die Enden sorgfältig auseinander gestrichenen.
Der Karton wird am Ende der Einband sein.
Für den Rückenüberzug habe ich ein braunes Leder gewählt.
Dieses wird mit viel Kleber bestrichen und fest an den Karton gedrückt.

Der Buchrücken ist fertig, jetzt fehlt nur noch die Vorder- und Rückseite.
So, sieht es nun aus. Mein erstes eigenes gebundenes Buch.
Dann kann es losgehen, mit den  Memoiren schreiben.



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